Ins Leben gerufen wurde das Netzwerk zur Sicherheit in der Regionalanästhesie in Deutschland im Jahr 2006 durch den wissenschaftlichen Arbeitskreis Regionalanästhesie unter dem Dach der DGAI (Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin) und des BDA (Bundesverband Deutscher Anästhesisten). Übergeordnetes Ziel der Initiative war und ist es, die Sicherheit und Qualität bei der Anwendung von Regionalanästhesieverfahren zu erhöhen. Im besonderen Fokus stand von Beginn an die Identifikation von Risikofaktoren in Bezug auf Infektionen und neurologische Schäden. Der Zusammenschluss möglichst vieler medizinischer Zentren zu einem Netzwerk gestattet die Erhebung entsprechend großer Fallzahlen, auf deren Basis Analysen und Auswertungen erst repräsentativ werden.

Die seit Mai 2017 verfügbare, überarbeitete Version 2.0 bietet eine deutlich erweiterte und präzisierte Datenmatrix u.a. im Bereich Antikoagulation, sowie ein Modul zum klinikübergreifenden anonymen Benchmark.

Der Beginn des Jahres 2019 ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Netzwerks Regionalanästhesie. Das Netzwerk zur Sicherheit in der Regionalanästhesie & Akutschmerztherapie präsentiert sich ab sofort mit einem neuen Namen und einem eigenen Logo. Nähere Informationen erwarten Sie in Kürze in der Februarausgabe der A&I (Anästhesiologie & Intensivmedizin).

Ziele

  • - systematische und aktuelle Erfassung aller relevanter Daten der Regionalanästhesie
  • - Identifikation potentieller Sicherheitslücken respektive kritischer Prozesse
  • - Identifikation potentieller Risikofaktoren und Nebenwirkungen der Regionalanästhesie
  • - lokale und vergleichende Auswertung mittels variierbarer Benchmark-Funktion
  • - Plattform für klinische Studien
  • - wissenschaftlicher Austausch