NRA - Netzwerk zur Sicherheit in der Regionalanästhesie in Deutschland

Ins Leben gerufen wurde das NRA im Jahr 2006 durch den Arbeitskreis der Regionalanästhesie & geburtshilflichen Anästhesie unter dem Dach der DGAI (Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin) und des BDA (Bundesverband Deutscher Anästhesisten). Übergeordnetes Ziel der Initiative war und ist es, die Sicherheit und Qualität bei der Anwendung von Regionalanästhesieverfahren zu erhöhen. Im besonderen Fokus stand von Beginn an die Identifikation von Risikofaktoren in Bezug auf Infektionen und neurologische Schäden.

Die neue überarbeitete Version NRA 2.0 bietet eine deutlich erweiterte und präzisierte Datenmatrix u.a. im Bereich Antikoagulation, sowie ein Modul zum klinikübergreifenden anonymen Benchmark.

Der Zusammenschluss zu einem Netzwerk möglichst vieler medizinischer Zentren gestattet die Erhebung entsprechend großer Fallzahlen, auf deren Basis Analysen und Auswertungen erst repräsentativ werden.

Ziele

  • systematische und aktuelle Erfassung aller relevanter Daten der Regionalanästhesie
  • Identifikation potentieller Sicherheitslücken resp. kritischer Prozesse
  • Identifikation potentieller Risikofaktoren und Nebenwirkungen der Regionalanästhesie
  • lokale und vergleichende Auswertung mittels variierbarer Benchmark-Funktion
  • Plattform für klinische Studien
  • wissenschaftlicher Austausch